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Sanierung im Zeitplan

Dokument: Herdorf, 29.08.2010 01:30 Uhr (Rainer Wirth)

"Wir werden fertig". Bürgermeister Uwe Erner zerstreute bei der Präsentation von "Kultur im Hüttenhaus" alle Bedenken, die Sanierung des Hüttenhaustheaters wäre nicht zum Konzert- und Theaterbeginn beendet. "In dem wunderschönen Haus werden wir tolle Musik- und Theaterangebote vorhalten. Nicht nur die Stadt, die gesamte Region kann stolz auf ein solches Programm sein", meinte der Stadtchef zufrieden.

Für den Kulturring skizzierte die Vorsitzende Christine Lück das Halbjahresprogramm, das mit dem Kulturherbstangebot "r@usgemobbt" am 24. September beginnt. "Die Nelson Mandela Story" mit Ron Williams wird am 2. Oktober erzählt, der Kulturherbst schließt mit "Am 8. Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" am 23. Oktober. Die Filmkomödie "Keinohrhasen" wird am 25. Oktober bühnengerecht umgesetzt und dass "Agathas Hobby Mord" ist, wird man spätestens am 5. November mit Barbara Schöne erfahren.

Auch auf die Bühnenversion des Thrillers "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" darf man am 3. Dezember gespannt sein. Der Klassiker stellt sich mit Molières "Der Geizige" am 19. Januar vor und am 15. Februar wird unmissverständlich festgestellt: "Männer sind auch Menschen", wobei unter anderem Horst Janson diese These vertritt. "Die Schachnovelle" nach Stefan Zweig beendet am 20. März die Theatersaison.

Für den Kreis der Kulturfreunde betonte Erni Schlosser, dass das Programm 2010/11 sicher das bisher beste der Kulturgemeinde sei. "Internationale Preisträger gestalten großstädtisches Niveau im Hüttenhaus", freute er sich. Das beginnt am 13. November mit "Mozart in Frankreich" und dem weltberühmten Soloflötisten der Mailänder Scala, Davide Formisano. Ein Heimspiel hat am 15. Januar Johannes Nies (Klavier), der mit Christine Rau (Violoncello) das Duo "Parthenon" bildet.

Auch der "Cours et Concours" mit Villa-Musica- Preisträgern verspricht am 11. März absoluten Musikgenuss, mit Beiträgen der Publikumslieblinge und Preisträger. "Vocaldente a capella art" heißt es am 2. April, wobei die Grenzen zwischen E- und U-Musik gesprengt werden. Das Konzert wird gemeinsam mit dem Kulturring veranstaltet. Das Ende der Konzertsaison bildet dann am 7. Mai das "Spiel für zehn" der Villa Musica. Wie der Titel schon sagt, werden bis zu zehn hochkarätige Musiker Werke des Esten Lepo Sumera sowie von Louis Spohr und von Mozart das "Flötenquartett" vorstellen.


 
 
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